Skitour – so klappt’s mit der Spitzkehre

Skitour – so klappt’s mit der Spitzkehre

Spitzkehren gehören untrennbar zum Skitourengehen. Sie beschreiben eine fast 180° Richtungsänderung, die ab ca. 30° Hangneigung zum Einsatz kommt. Wenn man die Technik nicht beherrscht, kann die Spitzkehre insbesondere im steilen und ausgesetzten Gelände schnell zur echten Herausforderung werden.

Da hilft nur üben, üben, üben. Um eine Vorstellung vom Bewegungsablauf zu bekommen, sollte man sich Videos ansehen und erfahrene Skitourengeher bei der Spitzkehre beobachten. Ein paar Tipps und Tricks helfen, schnellere Fortschritte zu erzielen: Ausgangsposition ist der sichere Stand mit paralleler Skistellung und leicht seitlich positionierten Skistöcken am nicht zu steilen Hang. Ist eine Spur vorhanden, darf man die Spitzkehre nicht zu früh beginnen. D.h., den Bergski nicht zu früh in die neue Richtung setzen, weil man ansonsten deutlich schwerer um die Kurve kommt. In der Spur einfach so weit gehen, bis sich die Spur der neuen Gehrichtung etwa am hinteren Rand des Skischuhs befindet. Erst dann werden der Berg- und anschließend der Talski in die neue Gehrichtung umgesetzt. Als Vorübung einfach im flacheren Gelände auf ein Bein stellen, das Gleichgewicht halten und dann langsam die einzelnen Schritte der Spitzkehre probieren. Anfangs kann es helfen, den Ski am oberen Skischuhrand anzulegen und diesen als Führung zu nutzen. Das erleichtert die Kehre auch, wenn beim Ski ungewollt die Spitze oder das Skiende abkippt. Gut positionierte Tourenskistöcke geben enorme Stabilität und Sicherheit (diese dürfen natürlich nach Belieben umgesetzt werden).

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Gut positionierte Tourenskistöcke geben enorme Stabilität und Sicherheit
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