Tourenskistöcke – das macht sie besonders

Tourenskistöcke

das macht sie besonders

Hochwertige Skitourenstöcke teilen viele Eigenschaften guter Alpinstöcke. Dazu gehören ein ergonomischer Griff, eine einstellbare Schlaufe, die im Idealfall beim Sturz auslöst und so einen „Skidaumen“ vermeiden kann. Ferner einen stabilen, möglichst leichten Schaft, in der Länge abgestimmt auf den Fahrer. Die Länge ist einfach zu ermitteln: Den Stock in normaler Griffposition ca. 40 cm vor und ca. 10 cm seitlich neben dem Körper abstellen, dann sollte sich der Arm im 90°-Winkel befinden. Da die Spitze normalerweise im Schnee einsinkt, zusätzlich ca. 5 cm mit einberechnen. Zum Skitourengehen braucht es einen großen Teller, der bei lockerem und tiefem Schnee nicht einsinkt. Insbesondere beim Bergaufgehen und in technisch anspruchsvollen Passagen wird teilweise ordentlich Druck auf den Stock ausgeübt. Bei Pistenskitouren spielt die Tellergröße natürlich keine so große Rolle. Wir raten zu längenverstellbaren Stöcken, die dem Gelände angepasst werden können, gerade beim Traversieren.

Zudem finden es viele Tourengeher angenehm, wenn die Stöcke beim Aufstieg ca. 5-10 cm länger sind als bei der Abfahrt. Einteilige Stöcke aus besonders leichtem Material punkten gerade im Rennsport und beim Fitness-Touring mit geringem Gewicht. Tourenstöcke verfügen unterhalb des Griffes über eine Gummierung, die ein rutschfreies Greifen auch in diesen Bereichen möglich macht. Bei steilen Querungen, wo der Bergstock im Schnee deutlich einsticht, ist solch eine Antirutschbeschichtung Gold wert (wie beispielsweise beim Völkl Touristick). Zum Schluß sei noch erwähnt, dass Skitourengeher teils auf die Handschlaufe verzichten. Untersuchungen haben nämlich gezeigt, dass der Stock mit Teller wie ein Anker wirkt und Personen mit Händen in den Schlaufen bei einem Lawinenabgang tiefer verschüttet aufgefunden wurden. (Link zu „Warum du deine Tourenstöcke ohne Schlaufe benutzen solltest“)


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